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Flur- und Wegenamen in Hinterzinnwald

In Zinnwald gab es bis auf wenige Ausnahmen keine Straßennamen. Die Häuser wurden einfach durchnumeriert, die Durchnumerierung in Hinterzinnwald (HZ) erfolgte vom Ortsteil “Brücken” her zu den Halden in der Ortsmitte, weiter über das Jugendheim zum “Hüttenraum” und zurück zur “Garbe”. Die Häuser hatten also alle eine Nummer als postalische Adresse, ohne einen Straßennamen.
Hinter - Zinnwald
Innerorts:
- Aschergraben
- Ausspanne
- Brücken
- Garbe
- Grenzbuche
- Halden
- Hüttenraum
- Hunteweg
- Ladeberg/Lohnbarg
- Marktplatz
- Millionenviertel
- Napoleonweg
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- Pulverheisl
- Pulvermagazin
- Sandhalde
- Sächsische Halde
- Sommerweg
- Stollwerk
- Villenweg
- Weeche
- Neue Straße
- Michelteich
- Rott-Teich
- Langer- oder Kirchenteich
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Außerorts:
- Bankl
- Blitztanne
- Bornhau-Stollen
- Bremsberg
- Franzosenstein
- Fuchsbach
- Gewitterregen
- Hankenbrünnl
- Hölle, Höllenweg
- Hochmoor
- Hüttenbborn
- Kohlhauwiese
- Kohlhaufelsen
- Kreuzstraße
- Böhmischer Lugstein
- Lugstein
- Matzallee
- Muttergittern
- Mühlberg
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- Philippallee
- Pod Nawl
- Rehfütterung
- Riebeiselweg
- Ringelebene
- Rietichhau
- Seegrundkurve
- Seegrundteich
- Schenkerwinkel
- Seehau
- Warnbach
- Wanzenbude
- Wasserbuce
- Zechenberg
- Zinnwalder Steig
- Zigeuner
- Siebengiebler Straße
- Zweipflöckersteig
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Beschreibung
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Ortsteil Brücken: Westlicher Ortsteil von Hinterzinnwald, der wahrscheinlich seine Bezeichnung beim Bau der Landstraße nach Niklasberg erhielt. Beim Bau der Straße musste man eine Teilstrecke am Rand des Hochmoors “brückenartig” mit Holzstämmen befestigen.
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Hüttenraum: Hier war der Standort der ersten Zinnschmelz-Hütte
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Napoleonweg: Teilstück des Fluchtweges vom napoleonischen Heer.
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Ausspanne: Hier auf der Anhöhe wurden zusätzlich angespannte Pferde, die schwere Fahrzeuge die Steigung von Aussig nach Zinnwald hinauf zogen wieder ausgespannt.
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Aschergraben: Künstliche Wasserführung von Zinnwald nach Altenberg die seinen Namen wahrscheinlich von Äschern / Aschern / Köhlern erhielt, denen war im 15. Jh das Waldgebiet “Gräfnisbad” indem er beginnt zugewiesen worden. Er diente dazu Wasser in die Zinnwäschen nach Altenberg zu leiten, welche an den Hängen nach Geising lagen.
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Gräfnisbad: Das Gräfnisbad ist eine bewaldete Hochmoorfläche an der Straße nach Vorder-Zinnwald. Einer Sage nach soll dort eine Gräfin in ihrer Kutsche versunken sein. >>Sage: “Das Gräfnisbad bei Zinnwald”
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Am toten Kind: Auf dem Gipfel des 873 Meter hohen Berges der sich bei Vorder-Zinnwald erhebt soll ein totes Mädchen gefunden worden sein. >>Sage: “Das Tote Kindl bei Zinnwald”
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Der Franzosenstein: Der Stein wurde am Wegrand nach errichtet und erinnert an das letzte Gefecht mit napoleonischen Truppen in Zinnwald.
Inschrift: “Napoleon I., den 30.08.1813 - Wendepunkt seiner Siege.”
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Die Hölle, der Höllenweg: Der Weg verband die Ausspanne und die Seegrund, er war sehr steil und stellte eine Abkürzung dar.
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Grenzbuche: Am Landesvermessungspunkt 816,6 m stand seit dem 16. Jahrhundert eine Rotbuche, diese Buche ragte stolz, direkt an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen, in den Himmel. Als ein Wahrzeichen und fester Bestandteil von Zinnwald begleitete sie die Geschichte Ortes bis in die Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges. Sie musste aber dann aus Altersgründen von der Tschechen gefällt werden, der genaue Zeitpunkt der Beseitigung ist uns leider nicht bekannt.
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